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Die Saliga aus dem Mittagstal


Die Wälder des Grödentals waren einst von geheimnisumwitterten Jungfrauen von lieblichem Aussehen bewohnt. Die Saligas, wie sie genannt wurden, waren den Menschen wohlgesinnt, vermieden es aber ängstlich, mit seinem Handrücken in Berührung zu kommen.

Die Sage erzählt, dass eine von ihnen bei einem Spaziergang vom Mittagstal nach Pezzei einem schönen Jüngling begegnete. Es war Liebe auf den ersten Blick und das ungleiche Paar schloß kurz darauf den Bund fürs Leben.

Am Hochzeitstag allerdings nahm die Saliga ihrem Bräutigam das heilige Versprechen ab, dass er sie nie und nimmer mit dem Handrücken berühren würde.

Viele Jahre später, als eine Schar allerliebster Kinder das Familienglück besiegelt hatte und die Saliga eines abends damit beschäftigt war, die Kleinsten zu baden, bat sie ihren Mann, eine Fliege von ihrer Wange zu vertreiben. Über den Trubel des nassen Ereignisses vergaß der Unglückselige sein Verprechen und tat was ihm geheißen mit dem Handrücken.

Die Tränen in den Augen der schönen Saliga hingen noch an ihren Wimpern, als sie sich in Nichts auflöste. Glück und Glas, wie leicht bricht das!

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